Das Thema Umwelt und Umweltschutz nimmt einen immer größeren Raum in der Tagespolitik ein.
Eng verbunden mit diesem Thema ist die Trinkwasserproblematik. Obwohl unser Planet zu großen Teilen mit Wasser bedeckt ist, macht Süßwasser gerade mal 3% der Reserven aus. Hiervon ist wiederum noch nicht einmal 1% oberirdisch, 29% sind unterirdisch und ca. 70% sind Eis.
In Europa ist es schwer vorstellbar aber weltweit haben ca. 1,1 Milliarden Menschen keinen ausreichenden Zugang zu Trinkwasser und ca. 2,4 Milliarden Menschen keine ausreichenden Sanitärinstallationen, was zu Verschmutzung und Infektionen führen kann. Dabei wird Wasser nur zu ca. 8% in Privathaushalten genutzt. Vielmehr findet es Verwendung in der Industrie (22%) und der Landwirtschaft (70%). Zwei Bereiche, die insbesondere auch im Zuge der Entwicklung in Asien weiter an Wichtigkeit gewinnen werden.
Das Thema Wasser spielt die zentrale Rolle in dem bereits Ende 2000 aufgelegten KBC Eco Fund Water. Dabei soll langfristig eine Aufteilung von 35% in Versorgung und Verteilung, 25% in Ausrüstung, jeweils 15% in Wasseraufbereitung sowie Technik und Beratung und nochmal 10% in Überwachung erreicht werden. Dies zeigt auch, wie breit der Markt mittlerweile geworden ist. Insgesamt spricht man von einem globalen Volumen von ca. 360 Milliarden USD. Dabei spielen insbesondere die Erneuerung und der Ausbau der Infrastruktur, die Süßwasserknappheit (und die damit einhergehende Wasserentsalzung), Verschärfte gesetzliche Anforderungen, Privatisierung von staatlichen Einrichtungen, Steigende Wasserpreise und neue bzw. verbesserte Technologien die wichtigsten Rollen.
Ein interessanter Markt, mit einem interessanten Fonds und wie an den Wertentwicklungen zu erkennen, heißt es nicht umsonst: das blaue Gold - von einer Anlage mit gutem Gewissen ganz zu schweigen.